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Hansestadt Magdeburg

Die Elbmetropole als wichtiger Hansestandort

Eine reiche Geschichte verbindet die Elbmetropole mit dem spätmittelalterlichen Städtebund. Der Fernhandel in Europa machte eine Abstimmung der Handelspartner notwendig. Magdeburg war eine der wichtigsten Umschlagorte des europäischen Handels. Die Lage an der Elbe war ausschlaggebend. Das Magdeburger Stadtrecht monopolisierte den Handel an der Elbe. Wegen der zentralen Stellung beim Kornhandel wurde Magdeburg als das „Brothaus der Hanse“ bezeichnet. Das „Magdeburger Recht“ ist historisches Erbe der europäischen Verfassungs- und Rechtskultur.

Denkmal Eike von Repgow
Das Magdeburger Stadtrecht und die Arbeit des Magdeburger Schöffenstuhls waren Impulsgeber für die Rechtsentwicklung Deutschlands. Besonderer Verdienst kommt Eike von Repgow (1180-1233) zu, der mit dem Sachsenspiegel das erste deutsche Prosawerk und eins der ältesten Rechtsbücher verfasste. Dank der Magdeburger Kaufmannsinnung wurde ein Recht geschaffen, dass über Jahrhunderte zu einem der bekanntesten „Exportschlager“ unserer Region wurde.

Johanniskirche
Die Johanniskirche ist die älteste Kaufmannskirche Deutschlands und ist mit ihrem Erscheinungsbild prägend für die Stadt. Sie war das Gotteshaus für die Bürgergemeinde und wurde mit der Predigt Martin Luthers 1524 Ausgangspunkt für die Reformation in Magdeburg. Die Kirche wurde mit einer Telegraphenstation Teil des Kommunikations- und Nachrichtenzeitalters. Bei verschiedenen Stadtbränden und der Heimsuchung Magdeburgs durch General Tilly 1631 wurde sie immer wieder zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut.

Magdeburger Dom St. Mauritius und St. Katharina
Nach dem Baubeginn im Jahr 955 erlebte das Bauwerk mehrere Umgestaltungen. Der Dom ist die erste gotisch konzipierte Kathedrale auf deutschem Boden. Er wurde ab 1207 als Kathedrale des Erzbistums Magdeburg gebaut. Der Dom ist die Grabkirche Ottos des Großen, des ersten deutschen Kaisers.
Erzbischof Wichmann (gest.1177) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten seiner Zeit. Seine Erneuerung des „Magdeburger Rechts“ war Vorbild für Stadtrechtsverleihungen bis weit nach Osteuropa. Er wurde im Dom beigesetzt. Das Grab ist mit einer prunkvollen Bronzeplatte abgedeckt.

Das Magdeburger Recht
Die Bürgergemeinde aus Kaufleuten und Handwerkern nutzte die bereits unter Karl dem Großen geschaffene Ausgangslage für die Entstehung eines bedeutenden Fernhandels.
Im Jahre 1188 erteilte Erzbischof Wichmann, in seiner Eigenschaft als Stadtherr von Magdeburg, seiner damals schon bedeutenden Metropole ein Privileg zu ihrem Recht.
Alles lief auf Vereinfachung, Erleichterung und Verkürzung des Gerichtsverfahrens hinaus und damit auf eine höhere Rechtssicherheit. Das Recht verbreitete sich zusammen mit dem zwischen 1220 und 1235 entstandenen Sachsenspiegel Eike von Repgows, dem berühmten Land- und Lehnrecht vor allem nach dem Osten Europas. Eine der bedeutendsten Stadtrechtsfamilien, das „Magdeburger Recht“, war entstanden.

Die Bindung zwischen den Tochterstädten des Magdeburger Rechts und Magdeburg basierte nicht nur darauf, dass diese Städte nach dem Magdeburger Recht lebten, sondern in Zweifelsfällen auch bei den Schöffen Magdeburg um Unterstützung in der Rechtsprechung ersuchen konnten. Die Verleihung des Magdeburger Rechts an osteuropäische Städte und Dörfer begründete zugleich die überregionale Bedeutung der Elbestadt. Die Handelsbeziehungen, die Stadtgründungen und die Oberhoftätigkeit trugen dazu bei, dass Magdeburg eine zentrale Stellung in der europäischen Stadtrechtsentwicklung einnehmen konnte. Insgesamt haben 1352 Städte in Mittel- und Osteuropa das Magdeburger Recht übernommen. In Anerkennung seiner europäischen Bedeutung haben die Bürger Magdeburgs im Jahr 2024 ein Denkmal für das Magdeburger Recht errichtet.


Foto: Andreas Lander
Eike von Repgow © MMKT - Stefan Feldt
Magdeburger Recht © MMKT
Foto: Andreas Lander
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