Die Route

Zwischen Stadtpanorama und Auenidylle

Diese Rundroute verbindet Magdeburgs historische Innenstadt mit den ökologisch wertvollen Elbauen und bietet ein harmonisches Zusammenspiel aus Kultur und Natur.
Der Einstieg ist an vielen Punkten möglich – empfohlen wird der Start an der Tourist Information. Noch vor der Überquerung der Strombrücke lohnt ein Blick zur Johanniskirche – ein geschichtsträchtiger Ort, an dem Martin Luther predigte. Nach der Brücke führt die Route aus der Stadt heraus. Der anschließende Deichweg verläuft bis in den alten Ortskern von Pechau. Dort zeigen rekonstruierte slawische Häuser die Bauweise des Frühmittelalters.
Weiter geht es entlang des Deichs nach Randau. Am Rande des Naturschutzgebiets Kreuzhorst liegt das Steinzeitdorf – ein archäologisches Freilichtmuseum mit originalgetreuen Nachbildungen aus der Jungsteinzeit. Der Nachbau eines der ältesten Wohnhäuser Mitteldeutschlands ist ein besonderes Highlight. Durch die Kreuzhorst führt der Weg mitten durch einen naturbelassenen Auenwald mit beeindruckender Artenvielfalt. Der Rückweg in die Stadt erfolgt auf dem Elberadweg – begleitet vom ruhigen Flusslauf und weiten Blicken über die Auenlandschaft. Über die Brücke am Cracauer Wasserfall erreicht man die Elbinsel Stadtpark Rotehorn – eine 200 Hektar große grüne Oase mit Spielplätzen, Bootsverleih, Strandbar und Bauten der Magdeburger Moderne wie der Stadthalle und dem Albinmüllerturm. Nach Überquerung der Sternbrücke führt die Route über die prachtvolle Hegelstraße direkt zum Magdeburger Dom – der ersten gotischen Kathedrale nördlich der Alpen. Gegenüber setzt die Grüne Zitadelle farbenfrohe Akzente. Der Rundweg endet nach einem kurzen Abstecher zum Kloster Unser Lieben Frauen am Ausgangspunkt.
Die Route

Die Strecke
im Überblick.

Der komplette Verlauf auf einer Karte – und zum Mitnehmen aufs Handy bei den gängigen Routenplanern.

Karte · Gesamtverlauf
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Station 01 · Kirche

Johanniskirche

Als älteste Pfarrkirche Magdeburgs trägt sie Spuren Martin Luthers und der Familie Otto von Guerickes. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde sie ab 1991 wiederaufgebaut und 1999 vollendet; heute dient der Bau als Konzert- und Festhalle. Der Südturm führt über 277 Stufen zu einer Aussichtsplattform in 52 Metern Höhe mit Panoramablick über die Elbestadt. Hinzu kommen die sechs Langhaus- und sieben Chorfenster von Max Uhlig, eines der größten Kirchenfensterensembles der Nachkriegszeit in Deutschland.
Adresse
Johannisbergstraße 1, 39104 Magdeburg
Eintritt
Eintrittspreis inkl. Turmaufstieg: Erwachsene: 3,00 € Ermäßigt: 2,00 € (gilt für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung mit Merkzeichen B im Ausweis sowie Otto-City-Card-Inhaber), Der Turm der Kirche ist nicht barrierefrei für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. 
Öffnungszeiten
Geschlossen · öffnet morgen 10:00
Zur Location Teilweise barrierefrei
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Station 02 · Museum

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Als ältestes erhaltenes Bauwerk Magdeburgs beherbergt die romanische Klosteranlage aus dem frühen 11. Jahrhundert seit 1975 ein Museum für internationale Gegenwartskunst und Skulptur. Auf fünf Etagen treffen Positionen der Kunst nach 1960 sowie historische Plastik aus Antike, Mittelalter und Moderne auf Kreuzgang, Tonnengewölbe und die einmalige Tonsur. Rund 50 Arbeiten stehen im Skulpturenpark, der das Gebäude bis zur Elbe umgibt. Das Ensemble zählt zu den Höhepunkten der Straße der Romanik.
Adresse
Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg
Eintritt
Regulär: 8,00 Euro Ermäßigt*: 4,00 Euro Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre): frei Öffentliche Führungen/ Sonntagsführungen: 1,00 Euro zzgl. Eintritt * Ermäßigungsberechtigt gemäß Entgeltordnung sind: Gruppen ab 12 Personen, Schüler und Auszubildende bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, Studenten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, Menschen mit Schwerbehinderung (Ausweis), Empfänger des Bürgergeldes (i.S.d. SGB II und SGB XII), Inhaber der Otto-City-Card.
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Zur Location Barrierefrei
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Station 03 · Kirche

Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg

Als erster gotischer Kathedralbau auf deutschem Boden prägt der Magdeburger Dom die Stadtsilhouette. Nach dem Brand des ottonischen Vorgängerbaus 1207 begonnen, wurde er erst 1520 mit der Kreuzblume auf dem Nordturm vollendet. Im Inneren liegt die Grablege Kaiser Ottos des Großen und Königin Edithas. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1955 wiedereröffnet, wurde die Kathedrale in den 1980er-Jahren durch ihre Friedensgebete zum Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution. Führungen, Turmbesteigungen und Konzerte erschließen den Bau.
Adresse
Am Dom 1, 39104 Magdeburg
Eintritt
Die Preise für z.B. Turmführungen können der Webseite des Doms entnommen werden
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten: April von 10:00 bis 17:00 Uhr Mai bis September von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr November bis März von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr An Sonn- und kirchlichen Feiertagen erst ab 11.30 Uhr. Informationen zum Gottesdienst sowie weiteren kirchlichen Veranstaltungen können der Webseite der Kirche entnommen werden. 
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Station 04 · Sehenswürdigkeit

Grüne Zitadelle von Magdeburg

Als letztes fertig konzipiertes Bauwerk Friedensreich Hundertwassers wurde das rosafarbene Haus am 3. Oktober 2005 eingeweiht. Begrünte Dächer und Fassaden, geschwungene Linien, unkonventionelle Formen und goldene Kugeln auf dem Dach setzen Hundertwassers Idee einer Verbindung von Mensch, Architektur und Natur um. Hinter der Fassade liegen begrünte Innenhöfe, außergewöhnliche Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie ein Theater mit Boulevardprogramm. Führungen erschließen Haus und Turm.
Adresse
Breiter Weg 8-10, 39104 Magdeburg
Eintritt
Der Eintritt ist grundsätzlich kostenfrei. Ausgenommen sind gebuchte Touren und Führungen. Mehr Informationen dazu erhältst Du auf der Webseite des Hundertwasserhauses. 
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Station 05 · Park & Natur

Stadtpark Rotehorn

Der Stadtpark Rotehorn gehört zu den prägendsten Freiräumen Magdeburgs und ist zugleich ein Symbol für die enge Verbindung der Stadt zur Elbe.

Adresse
Heinrich-Heine-Platz, 39114 Magdeburg
Eintritt
Der Park ist ganzjährig frei zugänglich.