Vom 13. bis 22. März 2026 feiert Magdeburg mit den Telemann-Festtagen das Werk eines der bedeutendsten Barockkomponisten.

Die Magdeburger Telemann Festtage 2026 stehen unter dem Motto „Musik. Macht. Telemann.“ und widmen sich zehn Tage lang dem vielfältigen Schaffen Georg Philipp Telemanns. Das international besetzte Festival umfasst ein breit gefächertes Programm mit Konzerten, Filmvorführungen, Stadtführungen, Kammermusik, geistlichen Werken und Opernaufführungen. Zu den Höhepunkten gehören das feierliche Eröffnungskonzert, thematische Konzertreihen sowie besondere Formate wie Lunch Konzerte oder Stadtführungen „Auf Telemanns Spuren durch Magdeburg“. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen kulturell bedeutenden Orten der Stadt statt, darunter Opernhaus, Gesellschaftshaus, Pauluskirche und weitere Spielstätten.

Programmpunkte

Lunch-Konzert: Salon Violet 
13.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Beim Lunch‑Konzert Salon Violet des Ensembles Salon Violet erleben Sie Kammermusik aus dem Umfeld der Berliner „High Society“ um 1800, die damals in den Salons berühmter Gastgeberinnen von Komponistinnen und Komponisten gespielt wurde. Das Ensemble mit Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Cembalo lädt zu einer klangvollen, kurzweiligen musikalischen Auszeit während der Telemann‑Festtage ein, begleitet von kleinen Snacks und einer entspannten Atmosphäre.  

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Auf Telemanns Spuren durch Magdeburg – Stadtrundgang 
13.03. 14.03.,15.03., 20.03., 21.03., 22.03., 14 Uhr, Start: Tourist Information Magdeburg, Breiter Weg 22
 
Dieser historische Stadtrundgang führt Sie im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage durch Orte, die mit dem Leben und Werk des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann verbunden sind, und verbindet dabei Stadtgeschichte mit musikalischen Bezügen zu seinem Schaffen. Die etwa zweistündige Führung vermittelt Wissenswertes über Telemanns Wirkungsstätten im Stadtbild Magdeburgs und zeigt, wie eng die Lebensgeschichte des Komponisten mit der Stadt verknüpft ist. 

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Musik – Macht – Telemann #1 – Eröffnungskonzert der Magdeburger Telemann‑Festtage 

13.03., 19 Uhr, Opernhaus Magdeburg – Theater Magdeburg, Universitätsplatz 9 

Dieses Eröffnungskonzert bildet den Auftakt der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage, eines internationalen Musikfestivals, das Werke des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann in vielfacher Form – von orchestralen Festmusiken über Kammermusik bis zu Opernwerke – präsentiert und dabei unter dem Motto „Musik – Macht – Telemann“ die klangvolle Verbindung von musikalischer Ausdruckskraft und gesellschaftlicher Repräsentation beleuchtet. 

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Eine fast allgemeine Ehre #2 – Konzert der Magdeburger Telemann‑Festtage 
14.03., 11 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

Im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage spielt das Ensemble L’Apothéose ausgewählte Kammermusikwerke Georg Philipp Telemanns, darunter Quartette aus den Quatriéme livre de quatuors, den Nouveaux quatuors und der Musique de Table, die Telemanns Ruhm vor allem in Paris widerspiegeln. Diese musikalische Interpretation beleuchtet die „fast allgemeine Ehre“, die Telemanns Werk im 18. Jahrhundert international erlangte, und verbindet historische Kontexte mit feinsinniger Aufführungspraxis. 

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Happy birthday, Telemann! – Geburtstagsständchen zu Georg Philipp Telemann 
14.03., 13 Uhr, Telemann‑Stele Magdeburg 

Anlässlich des 345. Geburtstags des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann erklingt ein musikalisches Ständchen des Magdeburger Blechbläserensembles an der Telemann‑Stele, dem Denkmal, das an den in Magdeburg geborenen Musiker erinnert. Diese traditionelle Gratulations‑Aktion im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage verbindet historischen Musikgenuss mit lokaler Erinnerungskultur und lädt zum Verweilen und Hören ein. 

Lunch-Konzert: Ensemble Colibri – Barockmusik‑Konzert 
14.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage präsentiert das Ensemble Colibri ein Konzert mit Kammermusik des Barock, bei dem neben Werken von Georg Philipp Telemann auch Kompositionen seiner Zeitgenossen erklingen und so die musikalische Vielfalt des frühen 18. Jahrhunderts hörbar wird. Die Musikerinnen und Musiker spielen mit historisch‑informierter Aufführungspraxis auf Original‑ oder original‑nahen Instrumenten, wodurch der Klang und die Ausdrucksweise dieser Epoche lebendig vermittelt werden.

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Junior Masterclass – Abschlusspräsentation 
14.03., 15 Uhr, Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 10 

Im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage präsentieren Schülerinnen und Schüler des städtischen Musikkonservatoriums ausgewählte Werke, die sie zuvor in einer spezialisierten Junior Masterclass mit der Blockflötistin, Cellistin und Gambistin Mirjam‑Luise Münzel erarbeitet haben. Die Abschlusspräsentation bietet Zuhörerinnen und Zuhörern die Gelegenheit, junge musikalische Talente in konzertanter Form zu erleben und dabei Einblicke in die Interpretation Alter Musik zu gewinnen.

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Konzert: Geistliches Singen und Spielen 
14.03., 16 Uhr, Pauluskirche Magdeburg,  Goethestraße
 
Bei diesem Konzert im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage präsentiert ein hochkarätiges Vokalensemble ausgewählte geistliche Kirchenmusiken aus dem Jahrgang „Geistliches Singen und Spielen“ von Georg Philipp Telemann, die sich durch expressive Vertonungen biblischer Texte von Erdmann Neumeister auszeichnen und die klassische protestantische Kirchenmusik bereichern.

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Preisverleihung – Magdeburger Telemann-Festtage 
14.03., 17:30 Uhr, Altes Rathaus, Alter Markt 6 

Die feierliche Preisverleihung der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage ehrt herausragende Musikerinnen, Ensembles oder Forschungsprojekte der Alten Musik und würdigt besondere Leistungen in Interpretation, Vermittlung oder wissenschaftlicher Arbeit. Begleitet von musikalischen Einlagen bietet die Veranstaltung einen festlichen Rahmen, um die Preisträgerinnen und Preisträger gebührend zu feiern und den zweiten Tag der Festtage würdevoll abzuschließen.

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Otto #4 – Halbszenische Opernaufführung
 
14.03., 19Uhr, Opernhaus Magdeburg – Theater Magdeburg, Universitätsplatz 9
 
Die Oper Otto ist eine halbszenische Produktion, bei der Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann in einer barocken Mischung mit deutschem Rezitativ und italienischen Arien erklingt und so die Opernpraxis des frühen 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt. Ein hochkarätiges Ensemble wie die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Francesco Corti lässt diese faszinierende Verbindung aus Sprachen, Stilen und komischer Figuration in historisch informierter Aufführungspraxis erklingen. 

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Ökumenischer Gottesdienst 
15.03. 10 Uhr, Klosterkirche, Regierungsstraße 4 – 6 

Dieser Gottesdienst findet anlässlich der Telemann-Festtage statt und präsentiert eine festliche Vertonung des 111. Psalms von Georg Philipp Telemann, bei der Trompete und Chor den Charakter von Dank und Lob musikalisch hervorheben und den Übergang von der Fastenzeit zur Osterfreude gestalten. Regionalbischöfin und liturgische Mitwirkende gestalten gemeinsam mit dem Kammerchor der Biederitzer Kantorei eine ökumenische Feier, die zudem im Radio übertragen wird und Einblicke in Telemanns kirchenmusikalisches Schaffen bietet.

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Festmusik zur Geburt eines kaiserlichen Prinzen, Teil 1 – „Auf Christenheit! begeh ein Freudenfest“ 
15.03. 11 Uhr, Johanniskirche, Johannisbergstraße 1 

Bei dieser Aufführung erklingen die „Frankfurter Festmusiken“ von Georg Philipp Telemann zur Geburt des habsburgischen Erbprinzen Leopold aus dem Jahr 1716, bei der die musikalische Verbindung von festlicher Kirchenmusik mit instrumental prächtigen Klangkörpern den historischen Anlass aufgreift und zeigt, wie Musik repräsentative und gesellschaftliche Themen des Barock vermittelt. Das Ensemble Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens sowie Vokalsolisten interpretieren die reich besetzte Kantate „Auf Christenheit! begeh ein Freudenfest“ aus Telemanns opulentem Werkzyklus und lassen so die barocke Festtradition lebendig werden. 

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Buffet zwischen den Festmusiken 

15.03. 12 Uhr, Restaurant im Hotel Ratswaage, Ratswaageplatz 1 – 4 

Beim „Buffet zwischen den Festmusiken“ werden Besuchende zwischen den Aufführungen der Frankfurter Festmusiken zu einem reichhaltigen kulinarischen Angebot mit vielfältigen Speisen, Desserts und einem Begrüßungssekt eingeladen, das einen genussvollen und entspannten Konzerttag fördert. Diese Pause orientiert sich an der historischen Tradition eines Festmahls zwischen kirchenmusikalischen Veranstaltungen und bietet Gelegenheit zum Austausch und zur Erholung im Ambiente des Hotelrestaurants. 

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Festmusik zur Geburt eines kaiserlichen Prinzen, Teil 2 – „Deutschland grünt und blüht im Friede“ 
15.03. 14 Uhr, Johanniskirche, Johannisbergstraße 1 

In dieser Serenata von Georg Philipp Telemann erklingt die prächtige Festmusik „Deutschland grünt und blüht im Friede“, die als zweiter Teil der Frankfurter Festmusiken zur Geburt des habsburgischen Erbprinzen 1716 die barocke Freude über Frieden und dynastische Kontinuität in einem reich instrumentierten Konzert mit Solisten und Orchester zum Ausdruck bringt. Das Ensemble Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens führt mit Vokalsolisten und historischer Besetzung diese festliche Musik auf, die stilistische Vielfalt und den politischen Glanz des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt. 

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Lunch-Konzert: Guitarra de Aventura 
15.03. 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Das Duo Guitarra de Aventura mit Gregor Schienemann und Guido Käpernick lädt zu einer musikalischen Reise durch mehrere Jahrhunderte Gitarrenmusik ein, wobei die Darbietung von Werken aus Renaissance, Barock, Klassik, Pop und Jazz das vielfältige Klangspektrum der Gitarrenkunst beleuchtet und die Entwicklung des Instruments hörbar macht. Dieses einstündige Lunch-Konzert bietet im Rahmen der Magdeburger Telemann-Festtage eine entspannte, kurzweilige Auszeit mit kleiner Stärkung. 

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Otto #7 – Halbszenische Opernaufführung 
15.03. 16 Uhr, Opernhaus/Theater Magdeburg, Universitätsplatz 9
 
Die halbszenische Darbietung „Otto“ ist eine Oper von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann, in der die in den 1720er Jahren entstandene musikalische Praxis der Hamburger Bühne lebendig wird und italienische Arien mit deutschem Rezitativ zu einem farbenreichen, europäischen Klangbild verwoben sind. Die Akademie für Alte Musik Berlin unter musikalischer Leitung von Francesco Corti interpretiert dieses Werk mit international besetzten Solisten und vermittelt so exemplarisch die Operntradition des Barock. 

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Ausgezeichnet 1 – Konzert mit Preisträgerensemble 
15.03. 17 Uhr, Palais am Fürstenwall, Hegelstraße 42 

Bei dieser Kammermusikeinführung präsentieren sich die Gewinner des 13. Internationalen Telemann-Wettbewerbs im Ensemble Zuléia mit Werken aus Pièces de clavecin en concerts von Jean-Philippe Rameau sowie Kammermusik von François Couperin, Jacques Morel und Georg Philipp Telemann, wodurch historische Stile und Klangfarben facettenreich erkundet werden. Das Programm bietet virtuose Kombinationen von Violine, Viola da gamba und Cembalo, die exemplarisch für die hohe musikalische Qualität der Nachwuchspreisträger stehen und das Publikum auf die interpretatorischen Möglichkeiten von Barockmusik aufmerksam machen. 

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Lunch-Konzert: Arc of Iris 
16.03. 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Bei diesem Lunch‑Konzert präsentiert das Ensemble Arc of Iris weltliche und geistliche Kantaten von Gottfried Heinrich Stölzel und Georg Philipp Telemann, wobei die Musikerinnen und Musiker mit abwechslungsreicher Besetzung Klangfarben und Strukturen der Barockmusik erforschen und eine Brücke zwischen verschiedenen Kompositionsstilen des 18. Jahrhunderts schlagen. Der Auftritt lädt zu einer musikalischen Auszeit mit kleinen Snacks ein und zeigt kreative Auseinandersetzung des Ensembles mit barocker Vokalmusik im historischen Kontext.

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Internationale Wissenschaftliche Konferenz – „Telemann als interdisziplinärer Forschungsgegenstand“ 
16.03. & 17.03., ab 10 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

Diese zweitägige Internationale Wissenschaftliche Konferenz bringt Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um Georg Philipp Telemann und sein Werk unter interdisziplinären Gesichtspunkten zu beleuchten, aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und neue Perspektiven der Telemann-Forschung zu eröffnen. An zwei Tagen präsentieren rund zwei Dutzend Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern ihre Beiträge und regen Austausch über musikwissenschaftliche, kulturelle und historische Aspekte seines Schaffens an.

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Preis, Ruhm, Ehre 
16.03. 19 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

Bei diesem abendlichen Konzert präsentiert das Händelfestspielorchester Halle mit Solisten festliche barocke Werke von Georg Philipp Telemann, darunter eine selten aufgeführte Festmusik zur Krönung Kaiser Karls VI., die Ausdruck von Friedenshoffnung und diplomatischer Symbolkraft im frühen 18. Jahrhundert ist. Die musikalische Darbietung spannt einen Bogen von orchestraler Pracht über vokale Allegorien bis zu Trompeten‑ und Paukenklängen und macht so die politisch‑kulturelle Bedeutung der barocken Festmusik hörbar. 

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Johannespassion 1745 #10 
17.03., 19 Uhr, Pauluskirche, Goethestraße 25 

Die Johannespassion von Georg Philipp Telemann ist eine oratorische Passionsmusik auf den biblischen Johannes‑Text mit zusätzlichen freien Betrachtungen des Hamburger Dichters Joachim Johann Daniel Zimmermann, die in barocker Tonsprache ein breites Spektrum von Empfindungen zwischen Mitleid, Erschütterung und tröstlicher Erlösungsbotschaft entfaltet und damit eine selten gedruckte Passion des 18. Jahrhunderts vorstellt. 

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Festvortrag – Es lebe Leopold! 
18.03., 17 Uhr, Kulturhistorisches Museum, Otto‑von‑Guericke‑Straße 68 – 73 

In diesem wissenschaftlich fundierten Vortrag erläutert Prof. Dr. Karl Böhmer (Mainz) die Entstehung und Wirkung barocker Serenaten zu Fürstenfeiern anhand von Werken von Georg Philipp Telemann, Alessandro Scarlatti und Johann Sebastian Bach, wodurch die Rolle musikalischer Repräsentation im frühen 18. Jahrhundert verständlich wird. Der Vortrag beleuchtet historische Hintergründe, gesellschaftliche Erwartungen und musikalische Strategien dieser Festmusik‑Tradition in exemplarischen Ausführungen und lädt zum vertieften Verständnis barocker Praxis ein. 

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Offene Probe 1 – Mit Auszügen aus dem Konzert Zärtlich und von edler Einfalt #13 

18.03., 17 Uhr, Klosterkirche, Regierungsstraße 4 – 6 

Diese offene Probe bietet Einblicke in die Probenarbeit des Ensemble Polyharmonique gemeinsam mit dem Wrocław Baroque Orchestra unter Leitung von Alexander Schneider, bei der ausgewählte Kirchenmusiken aus dem „sicilianischen Jahrgang“ Telemanns erkundet werden. Sie ermöglicht dem Publikum, den Entstehungsprozess eines barocken Konzertprogramms mit Auszügen aus dem Programm „Zärtlich und von edler Einfalt #13“ hautnah mitzuerleben; der Eintritt ist frei, aber die Plätze sind begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. 

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Lob des Weines – Weinverkostung mit Musik
 
18.03., 19 Uhr, Basta Weinladen, Halberstädter Straße 51 – 53 

Bei dieser Veranstaltung wird eine Auswahl von Liedern aus Georg Philipp Telemanns Singe‑, Spiel‑ und Generalbass‑Übungen (1733/34) sowie den „Vierundzwanzig teils ernsthaften, teils scherzenden Oden“ (1741) in Bearbeitungen von Mirjam‑Luise Münzel dargeboten und dramaturgisch mit sechs erlesenen Weinen kombiniert, so dass Musikgenuss und Weinverkostung ein harmonisches Gesamterlebnis ergeben. Die Sängerin Isabel Schicketanz, der Bariton Anton Haupt sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten (Violine, Cembalo, Blockflöte/Violoncello) präsentieren eine bunte Mischung aus geistreichen musikalischen Einfällen und pfiffigen Texten beliebter Dichter in Kooperation mit dem Weinladen Basta. 

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Lunch-Konzert: Daria Spiridonova 

19.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Bei diesem Lunch‑Konzert lädt die Violinistin Daria Spiridonova zu einer musikalischen Weltreise ein, in der sie ihre eigenen Bearbeitungen von Volksliedern aus verschiedenen Kontinenten mit den Solo‑Fantasien für Violine von Georg Philipp Telemann kombiniert und so die Vielfalt von Klang und Kultur verknüpft. Das Konzert bietet in entspannter Atmosphäre mit kleinen Snacks eine kurzweilige Begegnung zwischen barocker Sololiteratur und weltweiten Volksmusik‑Traditionen. 

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Zärtlich und von edler Einfalt #13 – Konzert 

19.03., 19 Uhr, Klosterkirche, Regierungsstraße 4 – 6 

Bei diesem Konzert erklingt eine Auswahl geistlicher Kirchenmusik aus dem sogenannten sicilianischen Jahrgang von Georg Philipp Telemann, bei der Werke wie „Lobe den Herrn, meine Seele“ und „Gott hat Geduld mit uns“ in historisch informierter Aufführungspraxis dargeboten werden und durch typische klangliche Elemente des süditalienischen Stils des frühen 18. Jahrhunderts geprägt sind. Das Ensemble Polyharmonique mit dem Wrocław Baroque Orchestra unter Leitung von Alexander Schneider präsentiert diese Kantaten im Kontext der Telemann‑Festtage und macht die stilistische Vielfalt und die expressive Tiefe dieser Musik hörbar. 

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Lunch-Konzert: TnT Recorders 

20.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Beim Lunch‑Konzert des Duos TnT Recorders mit Teresa Wrann (Blockflöte) und Thomas Pickering (Blockflöte und Cembalo) erkunden die Musikerinnen und Musiker die sogenannte Blumensprache des 18. Jahrhunderts und verbinden diese historischen Bedeutungen mit kurzen Suiten, in denen Werke von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Philibert Delavigne erklingen. Diese musikalische Reise durch barocke Klangwelten lädt in entspannter Atmosphäre bei kleinen Snacks zu einer Auszeit ein, in der alte Musik und geistvolle Ideen hörbar werden. 

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Mitgliederversammlung der Internationale Telemann-Gesellschaft e. V.
 
20.03., 16 Uhr, Altes Theater, Tessenowstraße 11 

Die Internationale Telemann-Gesellschaft e. V. fördert die internationale Zusammenarbeit in der Telemann-Pflege und -Forschung. Sie veranstaltet alle zwei Jahre den Internationalen Telemann-Wettbewerb und vergibt seit 2025 gemeinsam mit der Melante-Stiftung und dem Telemann-Zentrum Magdeburg einen Forschungspreis im Rahmen der Magdeburger Telemann-Festtage.

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Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho 
20.03. & 21.03., 16 Uhr, Hyparschale, Kleiner Stadtmarsch 7 

Im Rahmen der Magdeburger Telemann-Festtage wird Georg Philipp Telemanns halbszenische Serenata Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho mit einem internationalen Ensemble aufgeführt, in der die komische und philosophische Geschichte des Don Quichotte im ländlichen Spanien erzählt wird. Die Produktion kombiniert Gesang, Tanz und Barockmusik zu einem lebendigen Erlebnis, in dem der Text von Daniel Schiebeler und Telemanns Musik kunstvoll miteinander verwoben sind.

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Offene Probe 2 
20.03., 16 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

Bei dieser offenen Probe präsentieren das B’Rock Vocal Consort und das B’Rock Orchestra unter der Leitung von Johanna Soller Auszüge aus ihrem Konzert Der Tag des Gerichts #18 und geben so Einblicke in die musikalische Vorbereitung. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt und erfordern eine Anmeldung per E-Mail.

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Oper: Orlando Generoso 
20.03., 19 Uhr, Altes Theater, Tessenowstraße 11  

Die Oper Orlando generoso von Agostino Steffani ist ein dramatisches Barockwerk in drei Akten, in dem Liebe, Eifersucht und magische Verwicklungen die Figuren in ein intensives Gefühls- und Abenteuerspiel eintauchen lassen; im Rahmen der Magdeburger Telemann-Festtage bringt das Ensemble 1700 unter der Leitung von Dorothee Oberlinger die Produktion zur Aufführung. Regisseurin Jean Renshaw setzt die zeitlose Handlung in einem modernen, zugleich ort- und zeitlosen Raum in Szene, wodurch die kontrastreiche Musik Steffanis und die stimmliche Vielfalt des Casts besonders zur Geltung kommen. 

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Ausgezeichnet 2 
21.03., 11 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

In Ausgezeichnet 2 treten die Gewinner des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2025 in einem Ensemble zusammen und spielen ausgewählte Kammermusik von Georg Philipp Telemann sowie von Philipp Heinrich Erlebach, wodurch die stilistische Vielfalt und Klangfarben der barocken Instrumentalmusik hörbar werden. Die Besetzung mit Violine, Viola da gamba, Violoncello, Theorbe und Cembalo lädt zu einem intensiven Eindruck frühbarocker Kammermusik ein, und der frühe Konzertbeginn bietet die Möglichkeit, sich schon am Vormittag in die klangliche Welt der Telemann-Festtage zu vertiefen.  

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Lunch-Konzert: Cohaere Ensemble 
21.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Das Cohaere Ensemble aus Katowice präsentiert im Rahmen eines Lunch-Konzerts barocke Kammermusik, in der die raffinierte Eleganz des Franzosen Pierre Gaultier de Marseille und die lebhafte Virtuosität des Italieners Carlo Tessarini in einen musikalischen Dialog treten. Sie dürfen dabei die leidenschaftliche Wiederentdeckung seltener Werke der europäischen Barockmusik hören, die das Ensemble mit historisch informierter Aufführungspraxis lebendig werden lässt.

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Der Tag des Gerichts
 
21.03., 19 Uhr, Opernhaus Magdeburg, Universitätsplatz 9 

Bei Der Tag des Gerichts handelt es sich um ein eindrucksvolles Singgedicht in vier Betrachtungen von Georg Philipp Telemann (TVWV 6:8), das als dramatisches Oratorium das Thema des Jüngsten Gerichts in ausdrucksstarken musikalischen Bildern schildert und zu seinen bedeutenden Spätwerken zählt. Sie hören es im Rahmen der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage in einer Aufführung des B’Rock Vocal Consort und des B’Rock Orchestra unter der Leitung von Johanna Soller, die die kontrastreichen Klangwelten dieses Werkes lebendig werden lässt.

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Amour Fou 
21.03., 21 Uhr,  Factory, Sandbreite 2 

Amour Fou ist ein szenisch‑konzertantes Barockprogramm des Ensembles Musica Sequenza unter Leitung von Burak Özdemir, in dem ausgesuchte Arien und Kammermusik von Georg Philipp Telemann in eine dramatische Rahmenhandlung über leidenschaftliche, teils zerstörerische Affekte gestellt werden. Die Aufführung verbindet historischen Gesang mit zeitgenössischem Tanz und immersiver Videokunst und lässt so die vielschichtigen Gefühle der Liebe in einem Konzert‑Performance‑Format lebendig werden.  

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Coloratissimo 
22.03., 11 Uhr, Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129 

Coloratissimo ist ein konzertantes Programm innerhalb der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage, in dem das Berner Ensemble Les Passions de l’Âme unter der Leitung von Meret Lüthi eine Folge von Telemanns Instrumentalwerken interpretiert, die von Solo‑ bis zu mehrstimmigen Besetzungen reichen und so die farbige Vielfalt seines Schaffens hörbar machen. Die Auswahl verbindet Solowerke, Duette, Trios und schließlich ein Concerto a 7, wodurch die unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten barocker Instrumentalmusik eindrucksvoll zur Geltung kommen.

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Lunch-Konzert: Marius Moritz Trio feat. Līva Strazdiņa 
22.03., 14 Uhr, EinLaden, Breiter Weg 30 

Das Marius Moritz Trio bringt im Rahmen der Magdeburger Telemann‑Festtage Jazz‑Interpretationen in den Konzertkontext, bei denen Pianist Marius Moritz gemeinsam mit Kontrabass und Schlagzeug barocke und improvisierte Klangwelten verbindet; in dieser Ausgabe ist die Jazz‑Trompeterin Līva Strazdiņa als Gastsolistin zu hören. Bei diesem Lunch‑Konzert entsteht so eine intensive, genreübergreifende Atmosphäre, in der historische Bezüge zur Alten Musik ebenso erklingen wie zeitgenössische Improvisationen.  

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Höhere Mächte 
22.03., 16 Uhr, Hyparschale, Kleiner Stadtmarsch 7 

Höhere Mächte bildet den festlichen Abschluss der 27. Magdeburger Telemann‑Festtage und bringt das erstklassige Boston Early Music Festival Orchestra unter der Leitung von Paul O’Dette und Stephen Stubbs mit der Sopranistin Amanda Forsythe zusammen; im Zentrum steht Telemanns späte Kantate Ino TVWV 20:41, die mythologische Figuren und innere Konflikte in eindringlicher Tonsprache darstellt. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Opernarien aus Flavius Bertaridus TVWV 21:27, Emma und Eginhard TVWV 21:25 sowie eine Ouverturensuite D‑Dur TWV 55:D23, wodurch Sie einen repräsentativen Querschnitt durch Telemanns vokal‑instrumentales Schaffen erleben. 

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